{"id":22730,"date":"2022-03-09T10:40:30","date_gmt":"2022-03-09T09:40:30","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/?p=22730"},"modified":"2022-03-09T10:40:33","modified_gmt":"2022-03-09T09:40:33","slug":"um-die-technik-kummern-sich-die-anderen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/index.php\/2022\/03\/09\/um-die-technik-kummern-sich-die-anderen\/","title":{"rendered":"Um die Technik k\u00fcmmern sich die Anderen&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\" style=\"font-style:normal;font-weight:300;text-transform:uppercase\"><strong>Das Ph\u00e4nomen von &#8216;sozio-technischen Systemen&#8217; und &#8216;\u00d6kosystemen&#8217;<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><a href=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"641\" data-attachment-id=\"22731\" data-permalink=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/index.php\/2022\/03\/09\/um-die-technik-kummern-sich-die-anderen\/christopher-alvarenga-bfqpqeidfs0-unsplash\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash.png\" data-orig-size=\"1918,1200\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash-1024x641.png\" src=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash-1024x641.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-22731\" srcset=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash-1024x641.png 1024w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash-300x188.png 300w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash-768x481.png 768w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash-1536x961.png 1536w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/christopher-alvarenga-bfqPQeidFS0-unsplash.png 1918w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Mammut aus Gras von <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@kriztheman?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Christopher Alvarenga<\/a> &#8211; [4]<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn wir uns als technisch begeisterte Computer Science Studierenden ein zu Deutsch \u201cUltra Gro\u00dfes, Skaliertes System\u201d vorstellen&#8230; Was stellen wir uns dann wirklich vor? Naja wir denken wahrscheinlich erstmal an viele Zeilen Code, Unmengen von Server-Hardware und ellenlange Kabel. Das allein macht ein Ultra Large Scaled System (ULS) aber noch lange nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sprechen wir hier von einem \u201cklassischen\u201d System oder System von Systemen, das wir uns da versuchen vorzustellen. Selbst bei solchen Systemen wissen wir bereits: Die k\u00f6nnen ganz sch\u00f6n gro\u00df werden. Es wird immer schwieriger sich greifbar auszumalen, vorzustellen oder gar darzustellen, wie ein solches System aufgebaut oder designed ist. Sich allein ein \u201cSystem von Systemen\u201d vorzustellen ist eine wirklich gro\u00dfe Herausforderung. Und es kommt noch Besser: Jemand muss das System ja auch verstehen, testen, warten, Support leisten und vielleicht auch noch weiterentwickeln\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Na? Ist dir schon schwindelig? Dann festhalten, denn ich lege noch eine Schippe oben drauf. Ich habe noch gar nicht von \u201cUltra Large Scale Systems\u201d (ULS) gesprochen, sondern lediglich von \u201cklassischen\u201d Systemen bzw. Systemen von Systemen. Ein ULS ist laut der Definition von Northrop n\u00e4mlich viel mehr als ein System eines Systems. Es wird mittlerweile bereits von Experten als ein \u00d6kosystem [1] bezeichnet. Und das aus gutem Grund.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte mir in diesem Artikel gern die <span style=\"text-decoration: underline;\">menschliche<\/span> Komponente eines solchen Systems, oder vielmehr \u00d6kosystems, anschauen. Dazu habe ich mir einige Fragen gestellt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gibt es eine Schnittstelle zwischen sozialem und technischem System?<\/li><li>Wie verantwortlich ist eine Organisation in solchen ULS?<\/li><li>Was machen die Tech Giganten wie Meta bzw. Facebook und Google zur Zeit bez\u00fcglich Verantwortung &amp; Steuerung solcher ULS?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Und zum Schluss gebe ich noch ein kurzes Statement und weitere Leseempfehlungen dazu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Begriff des \u201c\u00d6kosystems\u201d<\/h2>\n\n\n\n<p>Um alle Fragen hinreichend zu beleuchten und zu kl\u00e4ren, m\u00f6chte ich erst einmal auf die Definition eines \u201csozio-technischen Systems\u201d eingehen und den Begriff des \u201c\u00d6kosystems\u201d in diesem Kontext erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch von Northrop, beleuchtet und erkl\u00e4rt diese Begriffe besonders sch\u00f6n, denn in meinen Augen pr\u00e4gen sie das Ph\u00e4nomen und den Begriff des sozio-technologischen \u00d6kosystems [1, p. 6]. Aus dem Buch von Northrop:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8220;[\u2026] like a biological ecosystem, a ULS system comprises a dynamic community of interdependent and competing organisms (in this case, people, computing devices, and organizations) in a complex and changing environment.&#8221;<\/em><\/p><cite>Northrop [1; p. 6]<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es geht demnach nicht mehr ausschlie\u00dflich um vorhersehbare, konzeptionierbare, technische Systeme, die m\u00f6glicherweise gro\u00df und automatisiert, aber dennoch definierbar sind. Es sind vielmehr technische Systeme, die mit den Nutzern selbst, ihren Interaktionen und den von ihnen aufgestellten \u201cRegeln\u201d weiter wachsen &#8211; wie ein Organismus. Alle Einwirkungen in dieses System haben auch Auswirkungen auf das System selbst. Die Kreation des Systems wird mit der Nutzung quasi ver\u00e4ndert [1]. Systeme heutzutage entwickeln sich in sich selbst durch den Einfluss der Nutzung weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Neu ist jedoch, dass die meisten Systeme unter dem Aspekt eines \u00d6kosystems von Personen beeinflusst werden, die das System modellieren, warten, ihre Regularien festlegen, nutzen und im weiteren Sinne auch finanzieren. Es ist nicht zu untersch\u00e4tzen, welchen Einfluss selbst die Politik oder Geldgeber auf solche Systeme nehmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Sillitto schrieb bereits 2010, dass die eigentlich vorhergesehene Nutzung von ULS ein hohes Ma\u00df an Vertrauen, Schutz, Sicherheit, Servicequalit\u00e4t, Informationssicherheit und Datenintegrit\u00e4t abverlangt [2]. Das bedeutet so viel wie: Die Aufstellung sowie Einhaltung und Kontrolle von gewissen (Spiel)Regeln schon beim errichten einer solchen Architektur ist unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Paper geht Sillitto auch darauf ein, dass sowohl die MDA (model driven architecture) als auch Architektur-Frameworks, auf denen bis dahin viele Technologien aufgebaut haben &#8211; und es immer noch sind &#8211; wichtige Aspekte nicht richtig adressieren: Unter anderem Policies, Werte, Verhaltensweisen und Kulturen sowie die Entstehung weiterer Fragestellungen durch sozio-technologische Probleme und nicht-lineare System-Dynamiken [2].<\/p>\n\n\n\n<p>Was mich fasziniert hat, dass wir in der Praxis scheinbar weiter sind als in der Forschung: Es werden Systeme aufgesetzt, bei denen die Wissenschaft gar nicht hinterher kommt, diese wissenschaftlich zu beschreiben oder zu analysieren. Eine M\u00f6gliche Erkl\u00e4rung hierf\u00fcr ist, dass wenn Forschung zu ULS betrieben wird, es in den wissenschaftlichen Bereichen geschieht, in denen Computer Scientists jedoch gar nicht zugegen sind [2]. Dieses Thema scheint doch geradezu eine M\u00f6glichkeit zu sein, interdisziplin\u00e4re Forschung zu f\u00f6rdern, weiter auszubauen und Disziplinen f\u00fcr Kollaborationen zusammen zu bringen. Vielleicht k\u00f6nnen wir in der (Computer Science) Forschung noch viel mehr \u00fcber unseren Tellerrand schauen und uns vernetzen. Viele gro\u00dfe Unternehmen und auch Start-Ups haben das schon begriffen und die \u201cTech Konferenzen\u201d ziehen mittlerweile nicht mehr nur Tech-Begeisterte an. Mit gutem Grund m\u00f6chte ich meinen\u2026 Aber ich schweife ab\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Die Interdisziplinarit\u00e4t &#8211; Vernetztheit &#8211; ist in ULS von so gro\u00dfer Bedeutung, dass es in diesem Ausma\u00df neu wirkt und muss demnach erforscht und mit innovativen Ideen und Erkenntnissen weiterentwickelt werden. Am allerbesten mit ExpertInnen, die sich untereinander austauschen. Es reicht nicht mehr nur super tolle Software ArchitektInnen einzusetzen, die sich alle paar Jahre mal mit ein paar Menschen aus anderen Fachbereichen zusammen tun, um Policies durch zu gehen. Policies (also Regeln) m\u00fcssen gemeinsam entwickelt werden! Und das kontinuierlich. Da sich ein ULS ja auch in sich immer weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und da die Systeme so gro\u00df werden, sind diese Menschen in Zukunft auch nicht nur ArchitektInnen innerhalb eines Unternehmens, sondern ganze Unternehmen, die sich gegenseitig beraten werden. Wir m\u00fcssen in einer gr\u00f6\u00dferen Dimension denken. Northrop schrieb in ihrem Buch:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8220;<em>There will be organizations and participants responsible for setting acquisition, production, and operational policies governing the overall system, and there will be organizations, technologies, and people responsible for producing ULS systems.<\/em>&#8220;<\/p><cite>Northrop [1; p. 7]<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Auswirkungen eines solchen Systems sollten demnach so gut es geht erfasst und sich dessen Umfang bewusst gemacht werden. Mit <span style=\"text-decoration: underline;\">allen<\/span> Aspekten und auch allen ExpertInnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Technisches System und Soziales Gef\u00fcge &#8211; Die Grenzen verschwimmen<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt: Es geht nicht mehr lediglich um Systeme oder Systeme von Systemen. Die Menge an Menschen, die daran arbeiten, Daten, die gespeichert, verarbeitet, manipuliert und ausgegeben werden ist gigantisch. Die Verbindungen, die aufgebaut wurden &#8211; und tagt\u00e4glich werden &#8211; enorm. Wie ein komplexes \u00d6kosystem, das sich durch das Leben innerhalb seines Systems weiter entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellen wir uns als Exkurs kurz das \u00d6kosystem einer Stadt vor: Sie wurde geplant und erbaut, jedoch entwickelt sie sich dynamisch mit der Zeit immer weiter. Menschen die in der Stadt leben, haben diese (vielleicht) auch geplant und errichtet oder tragen zur Instandhaltung bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Vorstellung l\u00e4sst sich bereits heute auf das Wachstum von ULS \u00fcbertragen. Traditionell glauben noch viele Menschen an ein technologie-zentriertes, rational gebildetes, recht gro\u00dfes System. Das von oben herab und zentral mit Prozessen reguliert werden kann. Im gro\u00dfen Gegensatz dazu steht jedoch ein ULS. Personen, Organisationen und Technologie aus allen unterschiedlichen Ebenen &#8211; von Menschen, die Policies (Regeln &amp; Gesetze) implementieren \u00fcber die, die Systeme entwickeln. Und selbst diejenigen, die Systeme verwenden; alle haben letzten Endes gro\u00dfen Einfluss auf das System selbst. Bereits 1996 nennt Maier solch ein Ph\u00e4nomen die \u201cAbnutzung der Mensch\/System Grenze\u201d (erosion of the people\/system boundary):<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8220;People will not just be users of a ULS system; they will be elements of the system, affecting its overall emergent behavior.&#8221;<\/em><\/p><cite>Maier [3]<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Northrop greift diese Aussage in ihrem Buch auf, und erkl\u00e4rt auf den Seiten 17 und 18 n\u00e4her, was es mit diesem Ph\u00e4nomen auf sich hat. Ich versuche das Ganze mal in meinen Worten wiederzugeben:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rollen von NutzerInnen, EntwicklerInnen und dem (UL) System werden verschwimmen. Wenn ein System beispielsweise darauf ausgelegt war, der Nutzerin zu helfen einen Job \u00fcberhaupt auszu\u00fcben, so verh\u00e4lt es sich mit dem ULS anders. Der Nutzerin wird beispielsweise immer noch geholfen einen bestimmten Job auszu\u00fcben aber sie kann gleichfalls dar\u00fcber hinaus auch das System weiterentwickeln, warten und \u00fcberpr\u00fcfen. Es ist nicht mehr ihre alleinige Aufgabe, das System ausschlie\u00dflich zu nutzen, sondern auch mit diesem zu interagieren und durch diese Interaktion weiter zu entwickeln. Sie hinterl\u00e4sst \u201cSpuren\u201d in dem System mit ihren Daten und der Art und Weise wie sie das System nutzt um ihren Job auszu\u00fcben. Es bedeutet, dass sie in das System eingreift, es ver\u00e4ndert, konfiguriert und m\u00f6glicherweise Prozesse und Abl\u00e4ufe \u00e4ndert (bewusst oder aber auch unbewusst).<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle zus\u00e4tzlich erg\u00e4nzen: Jetzt haben wir nur den Fall betrachtet, da eine einzige Nutzerin mit dem System interagiert. Das System sollte jedoch so funktional sein, dass wenn mehrere Personen zur gleichen Zeit &#8211; m\u00f6glicherweise sogar dieselbe &#8211; Aufgabe ausf\u00fchren, es so tolerant sein sollte auf die Ver\u00e4nderungen zu \u201creagieren\u201d oder sich selbst zu adaptieren. Genau das ist ja auch der Zauber an solchen Systemen. Durch die Nutzung k\u00f6nnen Datenmengen gesammelt und ausgewertet werden. Und somit k\u00f6nnen wiederum die Services des Systems auf das Nutzungsverhalten angepasst werden &#8211; m\u00f6glicherweise sogar vollautomatisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachten wir das Ph\u00e4nomen \u201cMensch\u201d noch n\u00e4her: Es ist erwiesen [2], dass die meisten Menschen kurzfristige \u00fcber langfristige und lokale \u00fcber globale Interessen priorisieren. Sicherheiten im wirtschaftlichen Sinne und &#8211; scheinbar &#8211; exzessive monet\u00e4re Ausgaben f\u00fcr (wirtschaftliche) Stabilit\u00e4t geh\u00f6ren da dazu. Der Mensch denkt in seiner nat\u00fcrlichen Form also eher an sich und weniger an das Kollektiv. Das macht es schwierig das Verhalten eines Einzelnen vorher zu bestimmen. Wenn wir diese Verhaltensweisen &#8211; streben nach Stabilit\u00e4t und Sicherheit &#8211; von Grund auf in unserem Design eines ULS jedoch ber\u00fccksichtigen, dann wird das System langfristig erfolgreicher bleiben, als eines, das sich auf Selbstlosigkeit und die Handlung gegen die eigene Intuition Einzelner verl\u00e4sst. Au\u00dferdem ist das Konkurrenzverhalten (kompetitives Verhalten) &#8211; im Gegensatz zum kooperativen Verhalten &#8211; das Verhalten der meisten Menschen zur meisten Zeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man k\u00f6nnte nun schlussfolgern, dass es schwierig ist das Verhalten von Personen zu bestimmen. Northrop schreibt, dass es zwar schwierig ist das Verhalten einer einzigen Nutzerin oder eines Nutzers vorherzusagen, das Verhalten einer Nutzergruppe kann jedoch recht brauchbar zur Analyse herangezogen werden [1]. Es ist also nicht von der Hand zu weisen, dass ein Design eines ULS Menschen ben\u00f6tigt, die miteinander auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Konkurrenzverhalten kann solch ein ULS zerst\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8220;Collaborative behaviour is essential to allow ULSS to be conceived, deployed and configured. ULSS design needs to provide sufficient benefits in all lifecycle phases to all stakeholders that all will have more to gain by participation in the ULSS than by competitive behaviour that could destroy it.&#8221;<\/em><\/p><cite>Sillitho [2]<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Aber nicht nur Konkurrenzverhalten der Menschen sollte bei einem Design eines ULS im Vorfeld beachtet werden, es ist auch von gro\u00dfer Wichtigkeit das Macro-Verhalten und die allgemeine Integrit\u00e4t eines Systems so zu designen, dass es fehlertolerant ist. Es sollten mehrere Schichten eingebaut werden, bei denen Ausf\u00e4lle teilweise vorgebeugt werden k\u00f6nnen und die das Wiederherstellen oder R\u00fcckg\u00e4ngigmachen von Konfigurationen m\u00f6glich machen. Unvorhersehbares, Rekonfigurationen und Ausf\u00e4lle, zB. von Hardware &#8211; in einem Cluster, Nodes &#8211; werden dar\u00fcber hinaus die Regel sein und nicht mehr die Ausnahme. Es gibt beim Design und der Nutzung von ULS einiges zu beachten. Interessant zu beobachten und neu ist vor allem das \u201cVerschwimmen der Mensch-System-Grenze\u201d. Diese Tatsache sollte uns zum Nachdenken anregen und uns vielleicht sogar in unserem allt\u00e4glichen, sozialen Verhalten beeinflussen. Wenn wir mit kollektivem Handeln ULS beeinflussen, dann m\u00fcssen wir miteinander arbeiten und f\u00fcreinander handeln. Das Konkurrenzdenken w\u00fcrde unserem System schon von Grund auf nachhaltig schaden. Auch als Organisationen sollten wir das Design von ULS auf das Kollektiv ausrichten und mit Policies in eine Richtung lenken, die f\u00fcr das Allgemeinwohl steht. Zusammenfassend kann man sagen: NutzerInnen sind ein Einflussfaktor auf ULS und es ist nicht einfach die Verhaltensweisen von einzelnen Personen vorherzusehen. Aber NutzerInnen benutzen ULS im Kollektiv, was wiederum recht vorhersehbar sein kann &#8211; allein durch die Sammlung von Datenmengen und die Vorhersage bestimmter Verhaltensweisen. Und zu guter Letzt: Soziale Interaktionen sind von gro\u00dfer Bedeutung wenn es um die Nutzung von ULS geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Je mehr Menschen, die ULS nutzen, miteinander kommunizieren, sich austauschen und deren Expertise in das System gezielt einflie\u00dfen lassen, desto besser kann das ULS schlie\u00dflich designed und (weiter)entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tech Giganten &#8211; Verantwortung &amp; Steuerung von ULS<\/h2>\n\n\n\n<p>Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich Tech Giganten wie Google oder Facebook wohl des \u00d6fteren mit der Frage der Verantwortung besch\u00e4ftigen. Verantwortung hat in diesem Kontext auch mehrere Facetten\u2026dazu unten mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer die Schlagzeilen verfolgt, konnte ab und an einen Ausschnitt aus der Debatte mitbekommen. Besondere Schlagzeilen machte der \u201cCambridge Analytica Skandal\u201d in 2018. Da habe ich eine ganz interessante Quelle von <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2018\/cambridge-analytica-was-wir-ueber-das-groesste-datenleck-in-der-geschichte-von-facebook-wissen\/\">Netzpolitik<\/a> gefunden. Au\u00dferdem, sehr unterhaltsam, spannend und gruselig fand ich zuletzt den Satire-Beitrag von Jan B\u00f6hmermann \u00fcber Facebook und die Kampagne \u201c<a href=\"https:\/\/www.enteignetfacebook.global\/\">enteignetfacebook<\/a>\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestotrotz habe ich versucht etwas tiefer im Internet zu recherchieren und etwas mehr \u00fcber die oben genannte Frage herauszufinden. Denn wenn man nicht die sch\u00f6nsten Seiten oder Schlagzeilen \u00fcber Google wissen m\u00f6chte, dann hilft die Google Suchmaschine nat\u00fcrlich nur bedingt weiter\u2026 Daher auch viel mehr News zum Thema Facebook &#8211; oder wie es seit Ende letzten Jahres hei\u00dft Meta &#8211; zum Thema Verantwortung.<\/p>\n\n\n\n<p>Da Facebook und die \u201cMagie\u201d hinter dem Netzwerk schon lange nicht mehr auf klassisch-engineerten Systemen fungiert, sondern auf Machine Learning Algorithmen und K\u00fcnstlicher Intelligenz (kurz KI), betrachten wir einige Artikel hierzu etwas genauer.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Facebook (bzw. Meta)<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Einfachheit halber werde ich in diesem Blog-Beitrag weiter von Facebook sprechen und nicht von Meta. Vieles l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich auf das heutige Meta \u00fcbertragen denn im Grunde ist nur der Name der Firma neu.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">XCheck (betont: Cross-Check) Algorithmus<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie letzten Jahres durch das Wall Street Journal bekannt wurde setzt der XCheck Algorithmus gewisse Profile auf eine so genannte \u201cWhitelist\u201d und erlaubt es bestimmten NutzerInnen gegen die Richtlinien Facebooks zu versto\u00dfen &#8211; ohne Konsequenzen. Fatal dabei ist, dass dadurch gewisse Postings oder auch Formulierungen von Texten von der Pr\u00fcfung (gegen die eigentlichen Richtlinien von Facebook) schlicht wegfallen. Die Begr\u00fcndung?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8220;Das Programm habe als eine Art Qualit\u00e4tskontrolle f\u00fcr Ma\u00dfnahmen gegen besonders publikumswirksame Accounts auf Facebook seinen Anfang genommen.&#8221;<\/em><\/p><cite>Martin Holland, heise<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Hier der originale Artikel des <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/facebook-files-xcheck-zuckerberg-elite-rules-11631541353\">Wall Street Journals<\/a> und ein weiterer &#8211; hier zitierter &#8211; deutschsprachiger Artikel von <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Facebooks-XCheck-Sonderregeln-fuer-Millionen-Accounts-von-Prominenten-6191019.html\">heise<\/a>. Nat\u00fcrlich kann man mich jetzt fragen: Ja aber was hat das Ganze denn mit Technik und vor allem mit den Menschen bzw. der Organisation zu tun? Eine ganze Menge. Wie wir oben bereits gelernt haben beeinflusst die Nutzung eines ULS auch den Aufbau eines ULS. Die Mensch-System-Grenze verschwimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und somit auch die Erkl\u00e4rung: Algorithmen sind bekanntlicherweise nur so gut und so vorurteilsbehaftet (engl. bias) wie die Menschen, die sie programmieren. Die Ausnahmen aus solchen Policies durch die &#8211; von Menschen erschaffenen und zugelassenen &#8211; Algorithmen wie XCheck sind nicht zwingend das inh\u00e4rente Problem von Facebook (als technisches System) sondern der Menschen. Die Organisation und die Regeln die durch die Organisation \u201cFacebook\u201d aufgestellt (oder eben auch nicht aufgestellt) werden und durchgesetzt werden (sollen).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Durchsetzung von Policies<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie durch die Whistleblowerin Frances Haugen bekannt wurde, wei\u00df die Organisation \u201cFacebook\u201d \u00fcber gewisse Nutzungsverhalten &#8211; und somit auch Ver\u00e4nderungen im System &#8211; bescheid. Denn sie machen Studien dar\u00fcber. Und sie setzen die Regeln nicht durch, die diese Probleme beheben oder mindern w\u00fcrden. Denn dies w\u00fcrde ihren Gewinn durch gezielte Werbungen mindern. Es ist Facebook bekannt, dass polarisierende Posts mehr angesehen, geteilt und darauf reagiert wird &#8211; und dann auch mehr Werbung die dort geschaltet wird, Wirkung zeigt. Die Menschen sind \u00f6fter und l\u00e4nger auf Facebook. Das bedeutet es geht um die Maximierung der Nutzung der Plattform &#8211; und somit der angezeigten Werbung. Und dadurch erreicht Facebook eine Steigerung seines wirtschaftlichen Gewinns. Hier ein Ausschnitt aus den Dokumenten, die Frances Haugen ver\u00f6ffentlicht hat:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8220;We only take action against approximately 2% of the hate speech on the platform. Recent estimates suggest that unless there is a major change in strategy, it will be very difficult to improve this beyond 10-20% in the short-medium term.&#8221;<\/em><\/p><cite>Keith Zubrow, Maria Gavrilovic and Alex Ortiz, CBN News<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der ganzen Artikel vom 04. Oktober 2021 ist hier zu lesen bei <a href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/facebook-whistleblower-sec-complaint-60-minutes-2021-10-04\/\">CBN News<\/a>. Ein weiterer <a href=\"https:\/\/www.technologyreview.com\/2021\/10\/05\/1036519\/facebook-whistleblower-frances-haugen-algorithms\/\">Artikel vom 05. Oktober 2021<\/a> beleuchtet die technische Verantwortung besonders gut. Es gibt einige Vorschl\u00e4ge zur Ver\u00e4nderung der Algorithmen um Problematiken wie Policies in verschiedenen Sprachen der Welt durchzusetzen oder den chronologischen News-Feed zur\u00fcck zu bringen. Es wird auf den <a href=\"https:\/\/engineering.fb.com\/2016\/05\/09\/core-data\/introducing-fblearner-flow-facebook-s-ai-backbone\/\">FBLearner<\/a> Machine Learning (ML) Algorithmus eingegangen &#8211; sehr spannend, da k\u00f6nnen Ingenieure, die nicht besonders fit in ML sind trotz allem ganz einfach ML Modelle anlegen und trainieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant f\u00fcr uns in diesem Artikel ist, dass Haugen anspricht, wie Facebook innerhalb der Organisation aufgestellt ist. Es scheint durch die Aufstellung der Teams innerhalb des Unternehmens keine Verantwortung zu geben <span style=\"text-decoration: underline;\">gemeinsam<\/span> moralische Algorithmen herzustellen und Policies durchzusetzen. Im Gegenteil. Teams scheinen mitunter gegeneinander zu arbeiten:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8220;Within Facebook, there\u2019s no one team in charge of [this] content-ranking system in its entirety. Engineers develop and add their own machine-learning models into the mix, based on their team\u2019s objectives. For example, teams focused on removing or demoting bad content, known as the integrity teams, will only train models for detecting different types of bad content. [&#8230;] different teams can have competing objectives, and the system has grown so complex and unwieldy that no one can keep track anymore of all of its different components.&#8221;<\/em><\/p><cite>Karen Hao, MIT Technology Review<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Meta hat &#8211; vielleicht auch begr\u00fcndet aus den Schlagzeilen &#8211; ihre \u201c<a href=\"https:\/\/about.facebook.com\/realitylabs\/responsible-innovation-principles\/\">responsible innovation principles<\/a>\u201d f\u00fcr \u201cReality Labs\u201d in 2020 ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Google<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch Google hat immer mal wieder Schlagzeilen erlitten. Zum Beispiel bei der Verantwortung zur Durchsetzung des so genannten <a href=\"https:\/\/safety.google\/families\/parental-supervision\/\">Parent-Modus<\/a>. Es sollte Eltern m\u00f6glich sein, die Zeit am Bildschirm und die Inhalte ihrer Kinder zu kontrollieren &#8211; und das nicht kompliziert in irgendwelchen Untermen\u00fcpunkten, sondern ganz einfach. Und daraus entstanden auch Policies (Richtlinien) um zB. <a href=\"https:\/\/research-methodology.net\/google-corporate-social-responsibility-csr\/\">Corporate Social Responsibility<\/a> zu messen oder <a href=\"https:\/\/sustainability.google\/\">Nachhaltigkeits-Initiativen<\/a>. Ist dies ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein? Vielleicht &#8211; doch immerhin gibt es Ans\u00e4tze f\u00fcr einen Shift.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Apple, Amazon oder Microsoft waren schon in den Schlagzeilen bez\u00fcglich ihrer Verantwortung &#8211; gegen\u00fcber der Gesellschaft, den Inhalten oder Ger\u00e4ten die sie anbieten oder dem Planeten. F\u00fcr mich war es an dieser Stelle ein Anliegen gerade das Thema \u201cSocial Media Networks\u201d n\u00e4her zu betrachten und die sozio-technische Verantwortung. Daher habe ich hier als Beispiel Facebook bzw. Meta ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und jetzt? &#8211; Anmerkungen zum Schluss<\/h2>\n\n\n\n<p>Da sich in den letzten Wochen in Europa nun doch so einiges ver\u00e4ndert hat, m\u00f6chte ich auch hier noch in ein paar kurzen S\u00e4tzen auf die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf die \u201csozialen\u201d Netzwerke eingehen. Es wurden interessante Artikel hierzu ver\u00f6ffentlicht. <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2022-03-04\/putin-propaganda-machine-undercut-by-social-media-blackout\">Bloomberg<\/a> schreibt am 04. M\u00e4rz 2022, dass Twitter, Facebook und YouTube (Google) auf Beitr\u00e4ge und vorgefertigte Texte von russischen Medien im Vorfeld reagierten. Inhalte werden nun akribischer gepr\u00fcft und gebannt. Ein Schritt in eine Richtung, die in 2016 bei den U.S. Wahlen noch gefehlt hatte. Der Artikel zu dem Thema ist spannend und das Thema w\u00fcrde einen weiteren Blog-Artikel f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, dass ich selten so viel \u00fcber die Tech Giganten versucht hatte heraus zu finden, wie bei der Recherche zu diesem Thema. Erstaunlich ist auch, dass viel Research vom US Defence Council dazu gef\u00f6rdert wird. Wobei wenn man sich das genau \u00fcberlegt, es vermutlich gar nicht so erstaunlich ist. Die Themen, die ich ansatzweise in diesem Artikel behandelt habe, lohnen sich wirklich noch in weiterer Tiefe durchzulesen oder gar zu erforschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem m\u00f6chte ich noch einmal explizit erw\u00e4hnen, wie wichtig es ist die menschliche Komponente beim Design solcher ULS nicht zu vergessen. Die Interdisziplinarit\u00e4t dieser \u201ctechnischen\u201d Systeme ist komplex und geht uns alle an. Wenn wir alle gemeinsam helfen, diese Systeme nach bestem Interesse &#8211; nicht nur kurzfristig und f\u00fcr uns &#8211; sondern langfristig und f\u00fcr alle zu gestalten, dann tragen wir einen enormen Wert f\u00fcr unsere gesellschaftliche, \u00f6kologische, politische und soziale Zukunft bei. Ich w\u00fcrde mir daher w\u00fcnschen, dass sich alle weiter mit diesem Thema auseinander setzen. Hinterfragt die Giganten von Zeit zu Zeit, besch\u00e4ftigt euch mit den Dingen, die ihr tagt\u00e4glich konsumiert und behaltet einen kritischen Blick.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere interessante Artikel<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der <a href=\"https:\/\/www.technologyreview.com\/2021\/03\/11\/1020600\/facebook-responsible-ai-misinformation\/\">Artikel (11.03.2021)<\/a> handelt von dem Mann, der den Grundstein f\u00fcr Facebooks Algorithmen gelegt hat: Qui\u00f1onero. Sehr interessante Insights und auch verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt von Karen Hao.<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.technologyreview.com\/2019\/10\/17\/75285\/ai-fairer-than-judge-criminal-risk-assessment-algorithm\/\" title=\"Spielerischer Artikel\">Spielerischer Artikel<\/a> zum Thema AI und Fairness: Can you make AI fairer than a judge? Play our courtroom algorithm game\u00a0<\/li><li><a href=\"https:\/\/news.mit.edu\/2022\/new-resource-teaching-responsible-technology-development-0302\" title=\"Dieser Artikel\">Dieser Artikel<\/a> beleuchtet die Wichtigkeit von Studierenden, die jetzt programmieren lernen, auch die soziale und ethische Seite von Algorithmen zu kennen und wie das MIT damit umgeht. <\/li><li>Angesichts der Nachhaltigkeit und der Zukunft unseres Planeten: <a href=\"https:\/\/science.ku.dk\/english\/press\/news\/2022\/neural-networks-behind-social-media-can-consume-an-infinite-amount-of-energy\/\" title=\"Ein Artikel\">Ein Artikel<\/a> \u00fcber soziale Netzwerke und deren Energieverbrauch. <\/li><li>Und Aktuell: <a href=\"https:\/\/ai.facebook.com\/blog\/ai-rsc\" title=\"Meta (16.000 GPUs Cluster)\">Meta (16.000 GPUs Cluster)<\/a> Gr\u00f6\u00dftes <a href=\"https:\/\/venturebeat.com\/2022\/02\/16\/metas-rsc-supercomputer-brings-revolutionary-power-and-privacy-and-bias-concerns\/\" title=\"GPU Cluster\">GPU Cluster<\/a> der Welt &#8211; zum heutigen Zeitpunkt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellenangaben<\/h2>\n\n\n\n<p>[1] &#8211; Ultra-Large-Scale Systems, The Software Challenge of the Future, Study Lead: Linda Northrop, June 2006, Unlimited distribution subject to the copyright. Pittsburgh, PA 15213-3890<\/p>\n\n\n\n<p>[2] &#8211; Design principles for Ultra-Large-Scale (ULS) Systems, 2020, Mr Hillary G Sillitto, Thales UK, 1 Linthouse Road, Glasgow G51 4BZ, Scotland, UK<\/p>\n\n\n\n<p>[3] &#8211;\u00a0 Architecting Principles for Systems-of-Systems, 1998, Mark W. Maier<br>[4] &#8211; Photo by <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@kriztheman?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Christopher Alvarenga<\/a> on <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/s\/photos\/huge?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\">Unsplash<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ph\u00e4nomen von &#8216;sozio-technischen Systemen&#8217; und &#8216;\u00d6kosystemen&#8217; Wenn wir uns als technisch begeisterte Computer Science Studierenden ein zu Deutsch \u201cUltra Gro\u00dfes, Skaliertes System\u201d vorstellen&#8230; Was stellen wir uns dann wirklich vor? 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