{"id":28364,"date":"2026-02-19T17:26:28","date_gmt":"2026-02-19T16:26:28","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/?p=28364"},"modified":"2026-02-19T20:36:43","modified_gmt":"2026-02-19T19:36:43","slug":"monolith-vs-micro-services-back-to-the-future-with-modular-monolith","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/index.php\/2026\/02\/19\/monolith-vs-micro-services-back-to-the-future-with-modular-monolith\/","title":{"rendered":"Monolith vs. Micro Services &#8211; Back to the future with modular monolith"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Anmerkung: Dieser Blogpost wurde f\u00fcr das Modul Enterprise IT (113601a) verfasst.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einleitung:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In den vergangen Jahren war die Microservice-Architektur in vielen Unternehmen fast alternativlos. Die grundlegende Idee von Microservices ist es, Anwendungen in kleine, unabh\u00e4ngige Dienste zu zerlegen, welche separat entwickelt, skaliert und deployed werden k\u00f6nnen. Dieser Ansatz soll flexible Technologieentscheidungen, unabh\u00e4ngige Teamarbeit in den unterschiedlichen Services und eine gezielte Skalierung einzelner Komponenten erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten paar Jahren hat sich dieses Bild allerdings ver\u00e4ndert. Firmen, die urspr\u00fcnglich Treiber der Umstellung auf Microservice-Architekturen waren, gehen jetzt teilweise zu monolithischen Systemen zur\u00fcck. So hat Amazon im Jahr 2023 in einem Blog ver\u00f6ffentlicht, in welchem sie erkl\u00e4ren, dass sie bei Amazon Prime Video jetzt teilweise wieder auf monolithische Systeme beim Monitoring setzen und so bei diesem Service 90 % der Kosten einsparen konnten. [1][3]<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint also, als w\u00fcrden Microservices nicht nur Vorteile bringen. Sie erh\u00f6hen die Komplexit\u00e4t von Betrieb, Kommunikation und Datenkonsistenz deutlich. [2] <\/p>\n\n\n\n<p>Daher erlebt ein scheinbar \u00fcberholter Ansatz derzeit eine Renaissance:<strong> <\/strong><br><strong>der modulare Monolith<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Monolithen vs. Microservices:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Klassische monolithische Architektur:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die monolithische Architektur ist der traditionelle Ansatz der Softwareentwicklung. Die Idee ist, die gesamte Applikation als einzelne, in sich selbst geschlossene Einheit zu entwickeln. Dabei wird die Applikation in einer einzigen Codebase mit einem bestimmten Technologie-Stack umgesetzt. [2]<\/p>\n\n\n\n<p>Die Codebase f\u00fchrt dabei alle Gesch\u00e4ftsfunktionen einer Applikation aus. Dabei wird die Anwendung in folgende Komponenten unterteilt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214122212.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"757\" height=\"865\" data-attachment-id=\"28365\" data-permalink=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/index.php\/2026\/02\/19\/monolith-vs-micro-services-back-to-the-future-with-modular-monolith\/pasted_image_20260214122212\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214122212.png\" data-orig-size=\"757,865\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Pasted_image_20260214122212\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214122212.png\" src=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214122212.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-28365\" style=\"width:476px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214122212.png 757w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214122212-263x300.png 263w\" sizes=\"auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grafik 1: Monolith Architektur (Inspiration: [6])<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die einzelnen Schichten eines Monolithen sind architektonisch voneinander getrennt, jedoch nicht physisch verteilt. Daher wird die gesamte Anwendung als eine gemeinsame Einheit deployt. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Das Nutzer-Interface<\/strong> beschreibt die Darstellung und Interaktion mit dem Endnutzer. Es umfasst alle Elemente der Benutzeroberfl\u00e4che sowie die Verarbeitung eingehender Anfragen [5]. <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Business-Layer<\/strong> bildet den Kern der Applikation und enth\u00e4lt die zentrale Fach- und Gesch\u00e4ftslogik. <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Der Data-Interface-Layer<\/strong> ist f\u00fcr den Zugriff auf die Datenbank verantwortlich und \u00fcbernimmt das Mapping zwischen Dom\u00e4nenobjekten und Datenbanktabellen. <\/li>\n\n\n\n<li>In monolithischen Systemen wird als <strong>Datenbank<\/strong> h\u00e4ufig ein relationales Datenbankmanagementsystem eingesetzt. Dieses organisiert Daten in Tabellen mit Zeilen und Spalten, die \u00fcber Beziehungen miteinander verkn\u00fcpft sind [5]. <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Aus dieser Architektur ergeben sich mehrere Vorteile. Anwendungen mit einer einzigen Codebasis sind in der Regel einfacher zu entwickeln, zu deployen und zu warten. Auch das Debugging gestaltet sich durch die in sich geschlossene Struktur \u00fcbersichtlicher, und End-to-End-Tests k\u00f6nnen \u00fcber zentrale Logging-Mechanismen durchgef\u00fchrt werden. Dar\u00fcber hinaus kann die geschlossene Architektur monolithischer Systeme die Angriffsfl\u00e4che gegen\u00fcber externen Cyberbedrohungen reduzieren, da weniger Schnittstellen nach au\u00dfen bestehen [5]. <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings hat die Architektur auch Nachteile. Die Skalierung eines monolithischen Systems ist erschwert, da immer die gesamte Anwendungseinheit skaliert werden muss. Fehler in einzelnen Komponenten k\u00f6nnen potenziell das gesamte System beeintr\u00e4chtigen. Zudem ist die Einf\u00fchrung neuer Technologien aufwendig, da \u00c4nderungen h\u00e4ufig gro\u00dfe Teile der Codebasis betreffen. Mit wachsender Codebasis k\u00f6nnen sich au\u00dferdem Entwicklungs- und Release Zyklen verl\u00e4ngern [2].<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Microservice-Architektur:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ein anderes Architekturmodell ist die Microservice-Architektur. Im Gegensatz zu monolithischen Systemen wird die Applikation hier in kleinere, unabh\u00e4ngige Services unterteilt. Jeder einzelne Microservice ist eine eigene Einheit, welche einen bestimmten Gesch\u00e4ftsprozess ausf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzelnen Services sind dabei so designt, dass sie individuell von Teams entwickelt, bereitgestellt und skaliert werden k\u00f6nnen. [2] Die einzelnen Services werden dann mit einer in der Makroarchitektur festgelegten definierten Schnittstelle versehen, wodurch sie von au\u00dfen aufrufbar werden [7].  Die Schnittstelle nutzt dabei standardisierte Protokolle wie z.B. REST oder MOM. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Services k\u00f6nnen durch ihre lose Kopplung und die fest definierte Schnittstelle in unterschiedlichen Programmiersprachen und Frameworks entwickelt werden [2]. Diese Entscheidungen werden in der Mikroarchitektur der einzelnen Services festgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine vereinfachte Microservice-Architektur besteht dabei aus folgenden Komponenten:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214135003.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"655\" height=\"749\" data-attachment-id=\"28368\" data-permalink=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/index.php\/2026\/02\/19\/monolith-vs-micro-services-back-to-the-future-with-modular-monolith\/pasted_image_20260214135003\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214135003.png\" data-orig-size=\"655,749\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Pasted_image_20260214135003\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214135003.png\" src=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214135003.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-28368\" style=\"width:416px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214135003.png 655w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Pasted_image_20260214135003-262x300.png 262w\" sizes=\"auto, (max-width: 655px) 100vw, 655px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grafik 2: Microservice Architektur (Inspiration: [6])<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Client ist hier der Einstiegspunkt in das System. Es kann sich dabei zum Beispiel um einen Webbrowser handeln. Der Client sendet jetzt Anfragen an die jeweiligen Services und erh\u00e4lt die verarbeiteten Ergebnisse zur\u00fcck. Hier wird wird h\u00e4ufig ein API-Gateway zwischen Client und Services eingesetzt. Das API-Gateway dient als zentrale Zugriffsschicht und \u00fcbernimmt unter anderem Routing, Authentifizierung sowie auch die Lastverteilung auf mehrere Service-Instanzen. Die einzelnen Services sind hier die Microservices, welche die konkreten Gesch\u00e4ftsprozesse implementieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kommunikation l\u00e4uft dann, wie bereits erw\u00e4hnt z. B. \u00fcber REST. Ein weiteres zentrales Prinzip von Microservices ist<strong> Database per Service<\/strong>. Das bedeutet, dass jeder Microservice seine eigene Datenbank besitzt und so die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die jeweiligen Datenmodelle hat. Mit diesem Prinzip wird verhindert, dass von anderen Services auf die Daten zugegriffen wird. [8]<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ergeben sich bei Microservices auch wieder Vor- und Nachteile:<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Vorteile:<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gute Skalierbarkeit: Falls ein einzelner Microservice eine h\u00f6here Nutzung hat, kann dieser einzeln multipliziert werden, ohne die anderen Services auch skalieren zu m\u00fcssen. [5] <\/li>\n\n\n\n<li>Bessere Fehlertoleranz: Jeder Microservice wird einzeln betrieben. Dadurch wird die Gefahr das die ganze Applikation nicht mehr l\u00e4uft, wenn ein Fehler in einem einzelnen Service auftritt, minimiert. <\/li>\n\n\n\n<li>Schnellere Entwicklungszyklen:  Anders als bei klassischen Monolithen kann Jeder Microservice f\u00fcr sich entwickelt und die Releases durch CI\/CD-Prozesse automatisiert werden. [5]<\/li>\n\n\n\n<li>Technologische Flexibilit\u00e4t: Durch die Aufteilung in unabh\u00e4ngige Services, kann jeder Microservice verschiedene Technologien Nutzen, sofern sich an die Vorgaben f\u00fcr die Schnittstelle gehalten wird. [20]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Nachteile:<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>H\u00f6here Systemkomplexit\u00e4t: Microservices verlagern Komplexit\u00e4t der Applikation in Kommunikation, Schnittstellen und Betrieb verteilter Systeme.<\/li>\n\n\n\n<li>Schwierigere Tests: Die Verbindungen und Abh\u00e4ngigkeiten zwischen den Services m\u00fcssen getestet werden, was bei den verteilten Systemen aufwendiger ist. <\/li>\n\n\n\n<li>Erh\u00f6hte Latenz: Wenn ein Microservice skaliert wird, erh\u00f6ht sich die Menge der Daten die zwischen den Services orchestriert werden muss stark. Hierdurch entsteht ein gro\u00dfer Kommunikationsoverhead, den man bei monolithischen Systemen nicht hat. [5]<\/li>\n\n\n\n<li>Sicherheitsrisiken:  Da die Kommunikation zwischen den einzelnen Services \u00fcber ein API-Gateway funktioniert, entsteht ein Sicherheitsrisiko, falls das Gateway eine Sicherheitsl\u00fccke hat [5]. <\/li>\n\n\n\n<li>Kosten: Oft entstehen bei Microservices schnell hohe Kosten durch einen erh\u00f6hten Ressourcenverbrauch bei Netzwerk- und Rechenleistung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Modulare Monolithen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Damit zeigt sich, dass weder monolithische Architekturen noch Microservices in allen Szenarien \u00fcberlegen sind.<br>W\u00e4hrend Monolithen durch Einfachheit und geringe Betriebs-Komplexit\u00e4t \u00fcberzeugen, bieten Microservices Vorteile hinsichtlich Skalierbarkeit und Entkopplung.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis entsteht daraus der Bedarf nach einem Architekturansatz, der die Vorteile von Microservices mit der Einfachheit monolithischer Systeme kombiniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau hier setzt das Konzept des modularen Monolithen an.<br>Ein modularer Monolith ist ein Architekturpattern, welches darauf abzielt, eine einzelne Deployment-Einheit bereitzustellen, welche aber klar abgegrenzte, lose gekoppelte Module enth\u00e4lt. Jedes einzelne dieser Module ist, \u00e4hnlich wie bei Microservice-Architekturen dabei f\u00fcr jeweils eine fachliche Verantwortung zust\u00e4ndig. [11]<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu klassischen Monolithen werden diese Grenzen architektonisch klar durchgesetzt. Jedes Modul kapselt seine eigene Gesch\u00e4ftslogik und kommuniziert \u00fcber fest definierte Schnittstellen. [10]<\/p>\n\n\n\n<p>Damit kombiniert ein modularer Monolith die Einfachheit eines Monolithen mit der Struktur von serviceorientierten Architekturen, aber ohne die zus\u00e4tzliche Komplexit\u00e4t verteilter Systeme.<br>Dabei sieht eine m\u00f6gliche Architektur eines modularen Monolithen so aus:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"588\" data-attachment-id=\"28427\" data-permalink=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/index.php\/2026\/02\/19\/monolith-vs-micro-services-back-to-the-future-with-modular-monolith\/screenshot-2026-02-14-152150\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150.png\" data-orig-size=\"1263,725\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Screenshot 2026-02-14 152150\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150-1024x588.png\" src=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150-1024x588.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-28427\" style=\"width:678px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150-1024x588.png 1024w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150-300x172.png 300w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150-768x441.png 768w, https:\/\/blog.mi.hdm-stuttgart.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Screenshot-2026-02-14-152150.png 1263w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grafik 3: Modularer Monolith (Inspiration: [6])<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Clients greifen wieder \u00fcber ein API-Gateway auf die Applikation zu. Dabei leitet das Gateway die Anfragen der Clients an die entsprechenden Module weiter. Jedes Modul kapselt die Gesch\u00e4ftslogik und den Datenzugriff und kommuniziert ausschlie\u00dflich \u00fcber eine definierte Schnittstelle mit den anderen Modulen.<br>Gleichzeitig laufen alle Module im selben Prozess und innerhalb derselben Codebasis, wodurch keine Netzwerkkommunikation notwendig ist und die Komplexit\u00e4t deutlich geringer bleibt als bei verteilten Systemen. [11]<\/p>\n\n\n\n<p>Der Monolith nutzt eine gemeinsame Datenbasis, allerdings enth\u00e4lt die Datenbasis individuelle Schemata zu den einzelnen Modulen. [11] So wird daf\u00fcr gesorgt, dass Module nicht direkt auf fremde Daten zugreifen, sondern ausschlie\u00dflich \u00fcber die Schnittstellen interagieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei bieten modulare Monolithen auch wieder Vor- und Nachteile:<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Vorteile:<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vereinfachte Entwicklung: Durch klar abgegrenzte Module mit definierten Verantwortlichkeiten k\u00f6nnen Entwickler an einzelnen Funktionsbereichen unabh\u00e4ngig arbeiten, wodurch Entwicklungszyklen beschleunigt werden k\u00f6nnen. <\/li>\n\n\n\n<li>Einfacherer \u00dcbergang zu Microservice: Da die einzelnen Komponenten bereits als Module mit fest definierten Schnittstellen existieren, ist es einfacher, diese wenn n\u00f6tig in Microservices umzuwandeln. [14]<\/li>\n\n\n\n<li>Module k\u00f6nnen innerhalb eines modularen Monolithen gemeinsame Ressourcen wie Datenbanken, Caching-Mechanismen oder Infrastruktur nutzen. Dies reduziert Redundanzen, senkt den Betriebsaufwand und kann zu einer effizienteren Ressourcennutzung f\u00fchren. [12]<\/li>\n\n\n\n<li>Die Kommunikation der einzelnen Module erfolgt innerhalb des selben Prozesses, daher ist die Performance meistens besser, wie bei Microservice-Architekturen. [14]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Nachteile:<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Trotz modularer Struktur bleibt die Unabh\u00e4ngigkeit der Module eingeschr\u00e4nkt, die Applikation wird au\u00dferdem weiterhin als ein einzelnes Package deployed. [14]<\/li>\n\n\n\n<li>Die Entwickler m\u00fcssen aktiv daran mitarbeiten, die Regeln des modularen Monolithen einzuhalten und keine Direktzugriffe auf andere Module durchzuf\u00fchren, da man architektonisch sonst schnell wieder bei einem klassischen Monolithen landet. [14]<\/li>\n\n\n\n<li>Die Kommunikation zwischen Modulen kann zus\u00e4tzliche Komplexit\u00e4t verursachen.<br>Hierf\u00fcr sind klar definierte Schnittstellen erforderlich, um lose Kopplung zu gew\u00e4hrleisten. [12]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Insgesamt stellt der modulare Monolith damit einen Kompromiss zwischen Einfachheit und Skalierbarkeit dar, der insbesondere f\u00fcr mittelgro\u00dfe Systeme eine praktikable Alternative zu vollst\u00e4ndig verteilten Architekturen bieten kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Derzeitige Trends:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren l\u00e4sst sich in der Softwarearchitektur ein deutlicher Wandel beobachten. W\u00e4hrend Microservices lange als die dominierende Architektur galten, zeigen aktuelle Studien einen zunehmenden Strom zur\u00fcck zu weniger verteilten Systemen. So ergab eine Industrieanalyse der CNCF aus dem Jahr 2025, dass 42 % der Organisationen, welche initial ihre Codebasis zu Microservices adaptiert haben, zumindest einen Teil ihrer Services wieder zur\u00fcck in gr\u00f6\u00dfere Deployment-Einheiten umwandeln. Die in der Studie genannten prim\u00e4ren Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Wandel waren Debugging-Komplexit\u00e4t, operativer Overhead und h\u00f6here Netzwerk-Latenzen. [13]<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Beispiel l\u00e4sst sich in einem Artikel eines Startups nachvollziehen. Das Startup hat ihre Microservice-Architektur in eine monolithische Architektur umgewandelt und ver\u00f6ffentlicht Metriken, wie dieser Schritt sich auf das Startup ausgewirkt hat. [15]<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Antwortzeit der Applikation ging von 1,2 Sekunden auf 89 Millisekunden.<\/li>\n\n\n\n<li>Die AWS-Rechnung reduzierte sich von 18.000$ pro Monat auf 2400$ pro Monat.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Deployment-Dauer reduzierte sich von 45 auf 6 Minuten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Aber auch gro\u00dfe Firmen weichen von einer strikten Microservice-Architektur ab. Wie initial erw\u00e4hnt setzt Amazon bei einem Teil von Amazon Prime Video auch nicht mehr auf Microservices. Der betreffende Dienst wurde von Amazon wieder in einen einzelnen Prozess \u00fcberf\u00fchrt. Dadurch entfielen kostenintensive Orchestrierungs- und Speichermechanismen mit Amazons S3-Storage, w\u00e4hrend Daten direkt im Arbeitsspeicher zwischen Komponenten \u00fcbertragen werden konnten. Dies f\u00fchrte zu einer deutlichen Verbesserung der Skalierbarkeit sowie zu erheblichen Kosteneinsparungen von rund 90 %. [16]<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Firmen wie Shopify setzen auf modulare Monolithen, um einerseits die Vorteile von Monolithen und andererseits die Modularit\u00e4t von Microservices zusammenzuf\u00fchren. [18] <br>Gro\u00dfe Frameworks wie Spring bieten mittlerweile Hilfsmittel an, um modulare Monolithen einfach zu bauen. So ist Spring Monolith ein Projekt von Spring, welches sich gut zum Bauen von Applikationen als modularer Monolith eignet. [19]<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig behalten Microservices insbesondere bei gro\u00dfen, global skalierenden Technologieunternehmen weiterhin eine zentrale Bedeutung. So basiert die Streaming-Plattform von Netflix auf einer hochgradig verteilten Architektur mit hunderten bis tausenden voneinander unabh\u00e4ngigen Microservices, die gemeinsam die Bereitstellung von Videoinhalten erm\u00f6glichen. Diese Struktur erlaubt es Netflix, einzelne Funktionen gezielt zu skalieren und unabh\u00e4ngig weiterzuentwickeln. [17]<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch im Umfeld von Amazon werden Microservices weiterhin aktiv eingesetzt, da sie eine unabh\u00e4ngige Entwicklung, Bereitstellung und Skalierung einzelner Dienste erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Es zeigt sich, dass weder monolithische noch Microservice-Architekturen \u00fcberlegen sind. Monolithische Systeme zeichnen sich durch ihre geringe Betriebs- und Kommunikationskomplexit\u00e4t aus, w\u00e4hrend Microservices bei Skalierung und Entkopplung Vorteile liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass die Komplexit\u00e4t und Kosten verteilter Systeme gerade von kleineren Projekten stark untersch\u00e4tzt wurden. Immer mehr Microservice-Architekturen werden zur\u00fcck zu gr\u00f6\u00dferen monolithischen Systemen umgewandelt. Konkrete Praxisbeispiele mit gro\u00dfen Kosteneinsparungen zeigen, dass Architekturentscheidungen mittlerweile mehr kontext- und wirtschaftsgetrieben getroffen werden. [16]<\/p>\n\n\n\n<p>Der modulare Monolith schlie\u00dft hier eine L\u00fccke als balancierter Architekturansatz zwischen Microservice und klassischem Monolith. Er bietet die M\u00f6glichkeit einer klaren fachlichen Strukturierung und Wartbarkeit innerhalb einer Deployment-Einheit. Gleichzeitig bietet er die Option, bei stark wachsender Komplexit\u00e4t einzelne Module in Richtung Microservices umzuwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt l\u00e4sst sich sagen, dass es keine allgemein beste Architektur gibt. Die Entscheidung f\u00fcr Monolith, modularen Monolith oder Microservices richtet sich vor allem nach den Anforderungen an Skalierung, Organisation, Kosten und Systemkomplexit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quellen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>[1] E. Gregory, &#8220;What to think about when you think about microservices&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/www.mirantis.com\/blog\/what-to-think-about-when-you-think-about-microservices\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">https:\/\/www.mirantis.com\/blog\/what-to-think-about-when-you-think-about-microservices<\/a> Zugriff am:<br>13.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[2] A. Mika, &#8220;Monolith Architecture vs. Microservices&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/www.ramotion.com\/blog\/monolithic-architecture-vs-microservice-architecture\">https:\/\/www.ramotion.com\/blog\/monolithic-architecture-vs-microservice-architecture<\/a> Zugriff am:<br>14.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[3] M. Kolny, &#8220;Scaling up the Prime Video audio\/video monitoring service and reducing costs by 90%&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20240223075245\/https:\/\/www.primevideotech.com\/video-streaming\/scaling-up-the-prime-video-audio-video-monitoring-service-and-reducing-costs-by-90\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20240223075245\/https:\/\/www.primevideotech.com\/video-streaming\/scaling-up-the-prime-video-audio-video-monitoring-service-and-reducing-costs-by-90<\/a> Zugriff am: 14.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[4] A. Levcovitz, R. Terra, M. T. Valente, &#8220;Towards a Technique for Extracting Microservices<br>from Monolithic Enterprise Systems&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/pdf\/1605.03175\">https:\/\/arxiv.org\/pdf\/1605.03175<\/a> Zugriff am: 14.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[5] P. Powell, I. Smalley, &#8220;Monolithische Architektur vs. Microservice: Was funktioniert f\u00fcr Sie am besten?&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/www.ibm.com\/de-de\/think\/topics\/monolithic-vs-microservices\">https:\/\/www.ibm.com\/de-de\/think\/topics\/monolithic-vs-microservices<\/a> Zugriff am 14.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[6] ByteByteGo, &#8220;Monolith vs Microservices vs Modular Monoliths: What&#8217;s the Right Choice&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <br><a href=\"https:\/\/blog.bytebytego.com\/p\/monolith-vs-microservices-vs-modular\">https:\/\/blog.bytebytego.com\/p\/monolith-vs-microservices-vs-modular<\/a> Zugriff am 14.02.2026 (Nur Free Teil f\u00fcr die Adaption der Grafiken)<\/p>\n\n\n\n<p>[7] M. Domogalla, &#8220;software-architektur.tv: Makro-Architektur \u2013 Priorit\u00e4ten und \u00dcberblick&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/software-architektur-tv-Makro-Architektur-Prioritaeten-und-Ueberblick-6281271.html\">https:\/\/www.heise.de\/news\/software-architektur-tv-Makro-Architektur-Prioritaeten-und-Ueberblick-6281271.html<\/a> Zugriff am 14.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[8] AWS Docs, &#8220;Database-per-service Muster&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/docs.aws.amazon.com\/de_de\/prescriptive-guidance\/latest\/modernization-data-persistence\/database-per-service.html\">https:\/\/docs.aws.amazon.com\/de_de\/prescriptive-guidance\/latest\/modernization-data-persistence\/database-per-service.html<\/a> Zugriff am 14.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[9] R. Su, X. Li, &#8220;Modular Monolith: Is This the Trend in Software Architecture?&#8221;. Zusammenfassung Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/www.emergentmind.com\/papers\/2401.11867\">https:\/\/www.emergentmind.com\/papers\/2401.11867<\/a> Zugriff am 15.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[10] B. Koya, &#8220;The Modular Monolith Revolution: Enterprise Grade Architecture-Part I Theory&#8221; Online verf\u00fcgbar: <br><a href=\"https:\/\/medium.com\/%40bhargavkoya56\/the-modular-monolith-revolution-enterprise-grade-architecture-part-i-theory-b3705ca70a5f\">https:\/\/medium.com\/%40bhargavkoya56\/the-modular-monolith-revolution-enterprise-grade-architecture-part-i-theory-b3705ca70a5f<\/a> Zugriff am 15.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[11] Bytecraftlabs, &#8220;Modular Monolith Architecture&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/bytecraftlabs.com\/modular-monolith-architecture\/\">https:\/\/bytecraftlabs.com\/modular-monolith-architecture\/<\/a> Zugriff am 15.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[12] D. Chubryk, &#8220;Developing Modular Monolith vs. Traditional Monolith in Software Engineering, pros and cons&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/dev.to\/flashblack\/developing-modular-monolith-vs-traditional-monolith-in-software-engineering-pros-and-cons-p61\">https:\/\/dev.to\/flashblack\/developing-modular-monolith-vs-traditional-monolith-in-software-engineering-pros-and-cons-p61<\/a> Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[13] E. Drosopoulou, &#8220;Microservices vs Monoliths in 2026: When Each Architecture Wins&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/www.javacodegeeks.com\/2025\/12\/microservices-vs-monoliths-in-2026-when-each-architecture-wins.html\">https:\/\/www.javacodegeeks.com\/2025\/12\/microservices-vs-monoliths-in-2026-when-each-architecture-wins.html<\/a> <br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[14] M. Santilio, &#8220;Monolith, Modular Monolith, and Microservices: A Comparison&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/dev.to\/mikaelsantilio\/monolith-modular-monolith-and-microservices-a-comparison-196e\">https:\/\/dev.to\/mikaelsantilio\/monolith-modular-monolith-and-microservices-a-comparison-196e<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[15] Medium, &#8220;I Rewrote Our Microservices in a Monolith. Performance Went Up 10x.&#8221; Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/medium.com\/lets-code-future\/i-rewrote-our-microservices-in-a-monolith-performance-went-up-10x-36011814550e\">https:\/\/medium.com\/lets-code-future\/i-rewrote-our-microservices-in-a-monolith-performance-went-up-10x-36011814550e<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[16] Byteiota, &#8220;Microservices Consolidation: 42% Return to Monoliths&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/byteiota.com\/microservices-consolidation-42-return-to-monoliths\/\">https:\/\/byteiota.com\/microservices-consolidation-42-return-to-monoliths\/<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[17] GeeksForGeeks, &#8220;How many Microservices are there in Netflix?&#8221;. Online verf\u00fcgbar: <a href=\"https:\/\/www.geeksforgeeks.org\/system-design\/how-many-microservices-are-there-in-netflix\/\">https:\/\/www.geeksforgeeks.org\/system-design\/how-many-microservices-are-there-in-netflix\/<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[18] Shopify, &#8220;Deconstructing the Monolith: Designing Software that Maximizes Developer Productivity&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/shopify.engineering\/deconstructing-monolith-designing-software-maximizes-developer-productivity\">https:\/\/shopify.engineering\/deconstructing-monolith-designing-software-maximizes-developer-productivity<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[19] H. R. Sharifi, &#8220;Introduction to Spring Modulith&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/www.baeldung.com\/spring-modulith\">https:\/\/www.baeldung.com\/spring-modulith<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[20] S. Susnjara, I. Smalley, &#8220;Vorteile und Nachteile von Microservices&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/www.ibm.com\/de-de\/think\/insights\/microservices-advantages-disadvantages\">https:\/\/www.ibm.com\/de-de\/think\/insights\/microservices-advantages-disadvantages<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p>[21] M. Schwab &#8220;Microservices \u2014 Grundlagen und Technologien von verteilter Architektur&#8221;. Online verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/www.hosteurope.de\/blog\/microservices-grundlagen-und-technologien-von-verteilter-architektur\">https:\/\/www.hosteurope.de\/blog\/microservices-grundlagen-und-technologien-von-verteilter-architektur<\/a><br>Zugriff am 19.02.2026<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anmerkung: Dieser Blogpost wurde f\u00fcr das Modul Enterprise IT (113601a) verfasst. Einleitung: In den vergangen Jahren war die Microservice-Architektur in vielen Unternehmen fast alternativlos. Die grundlegende Idee von Microservices ist es, Anwendungen in kleine, unabh\u00e4ngige Dienste zu zerlegen, welche separat entwickelt, skaliert und deployed werden k\u00f6nnen. 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